Die H-Spitze in Alken – Naturfriseur der Spitzen-Klasse

Haare färben mit Naturfarben

Wenn sie ein bisschen Spannung in Ihr Leben bringen wollen und Überraschungen lieben, dann kann ich Ihnen einen guten Tipp geben: färben Sie Ihre Haare mit Naturfarben. Fakt ist: ich habe fast ein Jahr gebraucht, um einen Farbton zu finden, mit dem ich ohne Kopfbedeckung aus dem Haus kann. Das ist vor allem meiner neuen Friseurin Hiltrud Johnson und ihrer “H-Spitze” zu verdanken. Alken und Polch liegen nur 20 Kilometer auseinander, aber wir mussten uns in der Türkei beim Yoga kennen lernen. Hiltrud Johnson hat mich angeschaut und mein Problem sofort erkannt. Sie griff noch im “Lykia Seminarcenter” zwischen herabschauendem Hund und vegetarischem Abendessen zu Schere und Farbtopf und ich war von dem Ergebnis begeistert.

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Seitdem bin ich Kundin bei ihr und finde, dass sie ihre Arbeit hervorragend macht.

Wie alles anfing mit den Naturfarben

Mein Haar war vom vielen chemischen Färben stumpf und trocken geworden. Als ich dann eine ehemalige Schulkameradin sah, die mit Henna färbte und wunderschöne glänzende Haare hatte, wollte ich das mal als Alternative ausprobieren. Ich weiß, es gibt Frauen, die hinterher genau die Haarfarbe haben, die sie wollten: rot, blond, braun oder schwarz.  Ich habe immer mehr oder weniger rote Haare. Beim ersten Mal sah ich aus wie Pumuckel leibhaftig. Testen ist also angesagt. Denn es kommt immer darauf an, welche Pigmentierung das eigene Haar hat. Obwohl meine Haare früher kohlrabenschwarz waren, müssen sie über reichlich Rotpigmente verfügen.

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Zunächst einmal habe ich mir die Farben aus dem Internet bestellt und mich selbst gefärbt. Eine Riesensauerei. Denn die Naturfarben, die man mit  kochendem Wasser, bzw. Schwarztee zu einer Pampe anrührt , lassen sich nicht wirklich einfach verteilen und die Farbe sollte zwei bis drei Stunde ziehen, steht  auf der Packung. Und: warm halten. D.h. nach dem Auftragen Folie um den Kopf und zwei Mützen auf.

Haare färben “To Go” bei “H-Spitze” in Alken

Mütze oder Handtuch-Turban habe ich übrigens immer noch auf, auch wenn ich frisch vom Friseur komme. Die “H-Spitze” in Alken an der Mosel bietet nämlich “Färben to go” an. Das heißt, sobald das Haar gefärbt ist, Folie drüber, Handtuch oder Turban auf und ab gehts nach Hause. Dort kann die Farbe ziehen und man muss sie nur noch nach ein bis zwei Stunden auswaschen. Klar, wenn man auf dem Heimweg noch was einkaufen will, ist das vielleicht nicht das geeignete Outfit, aber: so what.

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Hiltrud Johnson
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Petra Kaspar

Hiltrud Johnson und Petra Kaspar gehört die “H-Spitze” in Alken unterhalb der  Burg Thurant. Ein kleiner, gemütlicher Salon,  mit etwas Yoga-Atmosphäre. Denn hier steht oder liegt der ein oder andere Buddah herum. Der Salon ist wunderschön farblich gestaltet und möbliert. Und so natürlich die Haarfarben aus Indigo oder Henna, so natürlich auch das Shampoo. Es kommt ganz aus der Nähe, vom Rhein. Alle Mitarbeiterinnen sind sehr offen und freundlich. Und auch meine Hündin Darja darf mit in den Salon.

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Haare färben mit Naturfarben – Tipps vom Profi:

  1. Haare immer vor dem Färben gründlich waschen. Möglichst mit Bioshampoo ohne Silikone.
  2. Dunkle Naturfarbe mit kochendem Schwarztee anrühren.
  3. Die Farbmischung möglichst heiß auftragen.
  4. Nach dem Färben, den Kopf mit Frischhaltefolie umwickeln.
  5. Keine Angst vor Farbflecken. Die Naturfarbe geht überall wieder raus.

Natur-Haarfarben online kaufen

Hiltrud Johnson hat seit Kurzem einen Online-Shop. Dort kann man die Farben bestellen und sich beraten lassen.

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Neugierig geworden? Zur Homepage der “H-Spitze” geht es hier:
Die H-Spitze

Zum Online-Shop hier:
http://www.ohairorganic.com/

Und hier noch ein Buchtipp:

“Alles klar mit Haut & Haar” von Susanne Kehrbusch
Das Buch ist im Lahnsteiner Emu Verlag erschienen, kostet 16,80 Euro und kann  hier bestellt werden.

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Dieser Ratgeber setzt sich kritisch mit Haut – und Haarpflege auseinander. Es gibt Tipps zur richtigen, schonenden Wäsche und Pflege des Haares und interessante Hinweise zum Färben. Und die Autorin hat sich die Inhaltsstoffe verschiedener Produkte ganz genau angeschaut. Sehr gut und spannend zu lesen. In der H-Spitze liegt das Buch aus. Für mich eine willkommene Alternative zum “Goldenen Blatt”, was man ja sonst eher in Friseursalons findet.

Hiltrud Johnson empfiehlt übrigens die “Code Check” App um herauszufinden, ob ein Shampoo ungesunde Inhaltsstoffe beinhaltet. Um Hormone in Kosmetika aufzuspüren gibt es die “Tox Fox” App. Einfach beim Einkaufen das Produkt scannen und das Ergebnis auf dem Handy ablesen.

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